Levon Aronian hat es wieder getan: Mit 42 Jahren, in einer Schachwelt, die immer jünger, schneller und computergeprägter wird, sicherte er sich kurz nach dem Freestyle-Sieg in Las Vegas auch den Sieg beim GCT-Finale in St. Louis. Am letzten Turniertag zeigte der armenisch-amerikanische Großmeister, dass Erfahrung, Spielverständnis und Nervenstärke auch im Blitzgewitter der Jugend bestehen können. Aronian bewies, dass Schach nicht nur von Variantenwucht lebt, sondern auch von Intuition, Timing und Persönlichkeit. Mit kreativen Ideen, feiner Technik und einer Prise Lässigkeit setzte er sich gegen die junge Konkurrenz durch – und schrieb damit ein weiteres Kapitel in seiner langen Karriere, die noch längst nicht zu Ende erzählt ist. | Fotos: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
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